Das “rote X” zeigt an, dass die Packung einen erhöhten Selbstbehalt hat. Quelle ist die Arzneimitteldatenbank des Arznei- Telegramms, Stand 12-2006. Akne, Arthrose, Blickkrampf, Durst, Herzinfarkt, Abilify 3 mg, Nierenversagen, Schüttelfrost, Spätdyskinesie, Suizidalität, Tinnitus. Bluthusten, Gicht, Lungenembolie, Lungenödem, Schlaganfall, Thrombose.

Zeichen eines malignen neuroleptischen Syndroms, Hypomanie, Nierenversagen – ggf. Zeichen eines malignen neuroleptischen Syndroms, Ödem, Verwirrtheit. Apnoe, Arthritis, Asthma bronchiale, Augenblutung, Augenentzündung, Augen-schmerzen, Beckenschmerzen, Bluthusten, Blutstuhl, Blutung, Delirium, Diabetes mellitus, Ejakulationsstörung, Ekzem, Gastritis, Gicht, Harnverhaltung, Hörstörung, Impotenz, Koma, Libidosteigerung, Libidoverlust, Migräne, Nasenbluten, Phobie, Schluckstörung, Schüttelfrost, Störung des Geschmacksinns, Tinnitus, Wadenkrämpfe, Zungenödem. Albträume, Arthritis, Arthrose, Asthma bronchiale, Augenschmerzen, Delirium, EKG-Veränderungen, Harnverhaltung, Hautulkus, Hitzegefühl, Hypomanie, Koma, Leberversagen, Leberschaden, Magen-Darm- Blutung, malignes neuroleptisches Syndrom.

Nagern nach Hochdosierungen vermehrt Hypophysen- und Pankreasadenome. Zur Beantwortung dieser Frage gilt es eine Reihe von Umständen gegeneinander abzuwägen. Häufig ist eine verbesserte Lebensqualität auch durch ein schrittweises Reduzieren der bislang eingenommenen Psychopharmaka auf eine niedrigere Dosis zu erlangen. Es gibt nicht nur die zwei Möglichkeiten ganz oder gar nicht. Wie schlimm war die Ver-rücktheit oder Niedergeschlagenheit, derentwegen ich mit dem Psychopharmakakonsum begann?

Haben die Psychopharmaka in der Akutsituation wirklich geholfen oder erfolgte eine Verbesserung meines Zustands erst nach vielen Monaten der Einnahme? Ist eine Vorbeugewirkung der Psychopharmaka bei mir vorhanden? Gibt es Lebensumstände, die mir so auf der Seele liegen, daß es kein Wunder ist, daß es mir schlecht geht? Wieviel Energie habe ich bislang in die Änderung meines Lebens gesteckt? Wenn ja, was ist heute anders und was kann ich heute anders machen, daß ich diesmal nicht scheitere?

Ist die Lebensqualität gut oder ausgezeichnet, bleibt noch das Argument möglicher Langzeitschäden um abzusetzen. Wert an sich, man will länger und besser leben. Geht das mit Psychopharmakaeinnahme, soll man es tun. Die meisten Ver-rücktheits- oder Niedergeschlagenheitszustände sind nicht so schlimm, als daß sie die vorbeugende Einnahme hochriskanter Neuroleptika oder Antidepressiva rechtfertigen.

Anders sieht es aus, wenn ich mich oder andere massiv geschädigt habe. Dann sollte ich mir vor dem Beginn des Absetzens ziemlich sicher sein, daß das nicht wieder passiert. Monaten ärztlicher Bemühungen verschwindet, hätte genausogut auch ohne diese Bemühungen verschwinden können. Dauermedikation mit Neuroleptika oder Lithium habe eine vorbeugende Wirkung gegen Psychosen. Medikation immer wieder in der Psychiatrie landen. Neurotransmitter oder mysteriöse Krankheiten als über Einsamkeit, Partnerschaftsprobleme, Mobbing, Prüfungsstress, Liebeskummer oder die Sinnlosigkeit des Lebens.

Und dazu braucht es leider auch keine hochbezahlten Spezialisten. Wenn ja, dann braucht es nach einer Änderung vielleicht auch keine Drogen, pardon Medikamente mehr. Oft scheitern Absetzversuche daran, daß die der Verrücktheit oder Niedergeschlagenheit zugrunde liegenden Probleme nicht gelöst wurden. Oft haben die Psychopharmaka das Problem nur aus dem Blickfeld gedrängt. Aber Vorsicht: Nicht für jedes Problem gibt es eine Lösung.