Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten amaryl 6 angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Der peroral verabreichte Wirkstoff ist vollständig bioverfügbar.

Die Aufnahme während einer Mahlzeit verringert die Aufnahme nicht, nur geschieht sie etwas langsamer. Etwa 2,5 Stunden nach dem Schlucken der Tablette wird der maximale Glimepirid-Plasmaspiegel erreicht. Glimepirid nur in geringem Maße außerhalb der Blutbahn aufzufinden sein wird. Glimepirid wird in der Leber durch das Cytochrom-P450-Isoenzym 2C9 zu einem Hydroxy- und einen Carboxy-Metaboliten biotransformiert. Die mittlere Plasmahalbwertszeit des Glimepirids bei wiederholter Gabe beträgt etwa 5 bis 8 Stunden, die der Metaboliten etwa 3 bis 6 Stunden. Die β-Zellen des Pankreas erzeugen und speichern Insulin in speziellen Vesikeln, um es bei Bedarf in die Blutbahn abgeben zu können. Steigt nun durch eine Mahlzeit der Blutglucosespiegel an, so gelangt über spezielle, niederschwellig arbeitende GLUT2-Glucosetransporter eine entsprechend erhöhte Menge an Glucose in die β-Zelle.

Glimepirid schließt wie auch die anderen Sulfonylharnstoffe den ATP-abhängigen Kaliumkanal in der β-Zelle. Dadurch erfolgt die Depolarisation und die Öffnung der spannungsabhängigen Calciumkanäle mit sich anschließender Insulin-Exkretion durch Exozytose. Außerhalb der β-Zelle bewirkt Glimepirid eine erhöhte Insulin-Empfindlichkeit und eine verminderte Glucose-Aufnahme in die Leberzellen. In den Muskelzellen und Fettzellen steigert Glimepirid die Anzahl aktiver Glucosetransporter in den Plasmamembranen der Zellen, wodurch die Glucoseaufnahme in diese Gewebe stark erhöht wird. Glimepirid wird angewendet zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2, sofern Diät, sportliche Aktivität und Gewichtsreduktion oder die Gabe von Metformin keinen befriedigenden Behandlungserfolg zeigen. Die Kombinierung von Glimepirid mit einer Insulintherapie ist möglich. Glimepirid darf nicht eingenommen werden, wenn die β-Zellen kein Insulin mehr produzieren.

Auch das Vorliegen eines diabetischen Komas, einer Ketoazidose, von schweren Nieren- und Leber-Funktionsstörungen schließt die Anwendung von Glimepirid aus. Glimepirid wird durch das Cytochrom P450-Isoenzym CYP2C9 metabolisiert. Die häufigste Nebenwirkung von Sulfonylharnstoffen sind Hypoglykämien, wodurch es zu Gesundheitsgefahren im Alltag kommen kann, die insbesondere beim Bedienen von Maschinen und während der Teilnahme am Straßenverkehr problematisch sein können. Ernst Mutschler, Gerd Geisslinger, Heyo K. Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.

Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten! Diese Seite wurde zuletzt am 20. Juli 2018 um 00:29 Uhr bearbeitet.

Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Saphir, auch Safir, ist eine Varietät des Minerals Korund. Dem Saphir zugerechnet werden alle farblosen und buntfarbigen Varietäten mit Ausnahme des roten Rubins. Wie alle Korunde kristallisiert auch der Saphir im trigonalen Kristallsystem mit der chemischen Zusammensetzung Al2O3 und entwickelt überwiegend doppelseitig zugespitzte, Tonnen-förmige, sechsseitige pyramidale und prismatische Kristalle.

C auf ein Zehntel des Wertes bei Raumtemperatur. Saphire, die in der Schlucht Yogo Gulch in Montana gefunden werden, sind überwiegend tiefblau. Ebenfalls begehrt sind die mit dem optischen Effekt Asterismus ausgezeichneten Sternsaphire. Aufgrund von orientiert eingelagerten Rutilnadeln zeigt sich eine mehr oder minder perfekte, sechsstrahlig-sternförmige Reflexion.

Die bedeutendsten Produzenten von Saphiren waren bis vor kurzem Sri Lanka und Indien, heute kommen die Schmucksteine auch aus den USA, insbesondere Montana, wo unter anderem im Yogo Gulch Saphire gefunden werden, Australien oder Nigeria. 1404 Karat und wurde in Sri Lanka entdeckt. Sein Wert wird auf etwa 90 Millionen Euro geschätzt. Synthetische Saphire können seit 1910 in perfekter Qualität, verschiedenen Farben und in nahezu unbegrenzter Größe hergestellt werden.

Saphire sind größtenteils hitzebehandelt, wobei die Hitzebehandlung sowohl zur Farbänderung als auch zur Erhöhung der Klarheit eines Saphirs vorgenommen wird. Mikroeinschlüsse aufgelöst und der Saphir wird klar. Besonders blaue Saphire können darüber hinaus durch ein Diffusionsverfahren erzielt werden, wobei die blaue Schicht nur sehr dünn und oberflächlich ist. C erhitzt, um blaue Töne zu unterdrücken.