Was ist es und wofür wird es verwendet? Anafranil enthält den Wirkstoff Clomipramin und gehört zu einer Anafranil 25 prix von Arzneimitteln, die man als trizyklische Antidepressiva bezeichnet. Anafranil wird bei Erwachsenen zur Behandlung von Depressionen verschiedener Art, Zwangserkrankungen verbunden mit zwanghaftem Denken und Handeln, Panik- und Angstzustände eingesetzt. Ausserdem hat es einen günstigen Einfluss auf chronische Schmerzzustände.

Bei Kindern und Jugendlichen wird Anafranil gegen Bettnässen eingesetzt. Anafranil darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet werden. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten? Wichtig ist, dass Sie und Ihre Familienangehörigen oder Betreuungspersonen während der Anafranil-Behandlung jede Veränderung Ihrer Gemütslage mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin besprechen. Fällen darf Anafranil nicht eingenommen werden. Unter bestimmten Umständen sollten Sie Anafranil nicht oder erst nach eingehender ärztlicher Prüfung einnehmen.

Stimmungswechsel zwischen Depression und extremer Hochstimmung. Vorsicht beim Autofahren oder Bedienen von Maschinen. Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen. Anafranil kann Sie schläfrig machen, Ihre Aufmerksamkeit verringern oder zu verschwommenem Sehen führen. Falls es dazu kommt, verzichten Sie darauf, ein Fahrzeug zu lenken, eine Maschine zu bedienen oder andere Tätigkeiten zu verrichten, die Ihre volle Aufmerksamkeit erfordern. Diese Wirkungen können durch weitere eingenommene Arzneimittel sowie auch durch Alkohol verstärkt werden.

Anafranil kann zu Mundtrockenheit führen, was das Kariesrisiko erhöht. Während einer Langzeitbehandlung sollten Sie also regelmässig Ihre Zähne kontrollieren lassen. Während der Behandlung wird empfohlen, auf Alkohol zu verzichten, da Anafranil zu einer Verminderung der Alkoholverträglichkeit führen kann. Rauchergewohnheiten sollten dem Arzt oder der Ärztin mittgeteilt werden.

Wenn Sie Kontaktlinsen tragen und Augenreizungen bekommen, informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Teilen Sie vor jedem chirurgischen Eingriff oder dem Beginn einer Zahnbehandlung dem verantwortlichen Arzt bzw. Zahnärztin mit, dass Sie Anafranil nehmen. Anafranil kann dazu führen, dass Ihre Haut empfindlicher auf Sonnenlicht reagiert.

Setzen Sie sich keiner direkten Sonnenbestrahlung aus, tragen Sie eine Sonnenbrille und schützen Sie sich durch entsprechende Kleidung. Wichtig ist, dass Ihr Arzt oder Ihre Ärztin regelmässig die Behandlungsfortschritte kontrolliert, damit er die Dosis entsprechend einstellen und dadurch Nebenwirkungen reduzieren kann. Vielleicht wird er auch Blutuntersuchungen durchführen, Ihren Blutdruck messen und Ihre Herzfunktion überprüfen. Anafranil kann die Wirkung bestimmter anderer Arzneimittel beeinflussen. Umgekehrt kann die Wirkung von Anafranil durch andere Arzneimittel verändert werden. Wird Anafranil bei Kindern und Jugendlichen zur Behandlung von Bettnässen verabreicht, so ist auf das Auftreten von Verhaltensstörungen zu achten. Unter der Behandlung mit Anafranil können sich die Symptome der Depression, insbesondere suizidalen Verhaltens, verschlechtern.

In diesem Fall sollten Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Depressionen oder anderen psychiatrischen Diagnosen wurde unter der Behandlung mit Antidepressiva über ein vermehrtes Auftreten von Verhaltensstörungen inkl. Risiko von Suizidgedanken, Selbstverletzungen und vollendetem Suizid berichtet. Das haben Daten aus klinischen Studien gezeigt.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie schwanger sind oder stillen. Anafranil sollte während der Schwangerschaft nur dann eingenommen werden, wenn es Ihnen der Arzt oder die Ärztin trotzdem ausdrücklich verschrieben hat. Der Wirkstoff von Anafranil geht in die Muttermilch über. Deshalb sollten Mütter, die Anafranil nehmen, nicht stillen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin legt die für Sie am besten geeignete Dosis fest.

Bei Depressionen, Verstimmungszuständen, Zwangsstörungen und Phobien beträgt die Tagesdosis normalerweise zwischen 75 und 150 mg. 10 mg täglich und erhöht nach einigen Tagen langsam auf eine Dosis bis zu 100 mg. Bei chronischen Schmerzzuständen beträgt die Tagesdosis gewöhnlich zwischen 10 und 150 mg. In einigen Fällen kann Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin auch Anafranil-Injektionen verabreichen. Jugendlichen liegt, je nach Alter die Tagesdosis gewöhnlich zwischen 20 und 75 mg.