Depressionen als Risikofaktor für körperliche Erkrankungen  “Unter allen Leidenschaften der Seele bringt die Trauer am meisten Schaden aspirin 81 mg ec den Leib. Die Wechselwirkungen zwischen Depressionen und körperlichen Erkrankungen sind vielfältig und haben besonders in den letzten 10 Jahren zu einem vermehrten Interesse der Wissenschaft geführt. Depressionen beeinflussen den Verlauf einer Vielzahl von körperlichen Krankheiten. Nach den Daten der World Health Survey der WHO ist die Depression  bei 9 bis 23 Prozent aller Fälle von Angina pectoris, Arthritis, Asthma und Diabetes eine Begleiterkrankung.

Die Prävalenz ist wesentlich höher als bei Menschen ohne diese chronischen Erkrankungen. Nach einer WHO Studie mit  245404 Teilnehmern aus 60 Ländern aus allen Regionen der Erde verursachen Depressionen die größten negativen Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen, verglichen mit Krankheiten wie Angina pectoris, Arthritis,  Asthma, und Diabetes. Das Gleichzeitige Vorhandensein einer Depression verschlechtert die Gesundheit mehr als die Kombination aller anderen Krankheiten untereinander. Ein  Beispiel zeigt eine Studie die den Verlauf von 1716 HIV positive oder AIDS- kranken Frauen von 1996-2001 auswertete. Depressive Symptome waren bei Zunahme der körperlichen Symptome im Verlauf der Erkrankung häufiger. Eine Depression führte bei diesen Frauen zu einer erhöhten Sterblichkeit an AIDS, diese Auswirkung war nicht durch eine geringere Einnahme von antiretroviralen Medikamenten erklärbar.

Die Depression alleine scheint den Verlauf der HIV- Infektion zu verschlechtern. Bei Depressionen bestehen zahlreiche Auffälligkeiten in körperlichen Funktionssystemen, z. Die klinische Bedeutung ist erst für einen Teil der bekannte Auffälligkeiten bekannt. Unbezweifelbar belegt ist das gehäufte auftreten der Depression mit schweren und lebensverkürzenden Krankheiten, wie Diabetes mellitus, Herzinfarkt und Krebs.