Dies ist ein als exzellent ausgezeichneter Artikel. Unternehmen, das aus 301 Gesellschaften mit insgesamt 99. Aspirin bayer ist seit etwa 1900 auf dem Gebiet des heutigen Leverkusens, wo es die Stadtentwicklung maßgeblich prägte. Zwischen 2002 und 2005 wurden in einer der größten Umbruchsphasen in der Unternehmensgeschichte die ursprünglichen Sparten Pharma, Pflanzenschutz, Chemie und Kunststoffe als Teilkonzerne ausgegliedert und neu formiert.

1866 wurden der Hauptsitz und die meisten Produktionsanlagen auf ein größeres Gelände in Elberfeld verlegt. Elberfelder Farbenfabriken genannte Unternehmen war entstanden. Die Mitarbeiterzahl war auf über 300 Beschäftigte gestiegen. Kopf einer Rechnung der Farbenfabriken vorm. 1895 plante Duisberg im Auftrag Bayers den neuen Unternehmenssitz, da eine Ausdehnung des Betriebsgeländes aufgrund der von Abhängen und der Wupper eingeengten Lage in Wuppertal unmöglich war. Neuer Sitz von Bayer sollte das Gelände des Alizarinherstellers Leverkus und Söhne bei der kleinen Stadt Wiesdorf am Rhein werden. Am dortigen Rheinufer waren bereits grundlegende Anlagen einer chemischen Fabrik vorhanden.

Alle Gebäude der Betriebe sind so zu bauen, daß sie bequem eine Vergrößerung nach einer Richtung am besten aber nach zwei Richtungen zulassen. In seinen Planungen kümmerte er sich auch um vermeintliche Kleinigkeiten, wie beispielsweise Beschaffungslisten von Werkzeugen und Einzelteilen. Nicht alle seine Planungen wurden genau umgesetzt, Veränderungen jedoch nur mit seiner ausdrücklichen Genehmigung zugelassen. Eine seiner Ideen war eine Erholungsanlage für die Mitarbeiter. In der Zeit von 1895 bis 1900 wurde die Produktion schrittweise nach Wiesdorf verlegt. Zunächst gab es Probleme, genügend Arbeiter zu finden.

Die Umgebung des Werks war gegenüber anderen Städten und Dörfern verhältnismäßig unterentwickelt, es handelte sich größtenteils um unbesiedeltes Brachland. So plante Duisberg, dass um das Werk aus der unansehnlichen Arbeitersiedlung nach und nach eine Stadt entstehen solle. Elberfeld blieb in dieser Entstehungszeit der Kolonie Hauptsitz der Forschung, während die Produktion in Wiesdorf stattfand. Auch die Verwaltung war noch in Elberfeld untergebracht, bis sie schließlich im Jahre 1912 als erste Amtshandlung Duisbergs als neuem Vorstandsvorsitzenden nach Wiesdorf verlegt wurde. Geplant worden war die Verlegung des Unternehmenssitzes allerdings schon ab 1902. Duisberg organisierte auch diese Verlegung straff und detailliert. Neben der Funktionalität der Gebäude wurde auf ein repräsentatives Äußeres, das der Zentrale eines Weltkonzerns angemessen erschien, Wert gelegt.

Bayer, BASF und Hoechst 1904 gegründet. 600 Mitarbeiter, davon 7900 in Wiesdorf und fast 1000 im Ausland. Tochtergesellschaften wurden in Frankreich, Großbritannien, Belgien, Russland und den USA gegründet. Der Erste Weltkrieg traf Bayer wie die übrige deutsche Industrie unvorbereitet. Im Hauptlaboratorium wurde ein Notlazarett eingerichtet, da man zunächst davon ausging, dass der Krieg nicht lange anhalten würde und daher die Produktion in dieser Zeit ruhen könne.