Der Name prostaglandin ist von englisch prostate gland Prostata-Drüse abgeleitet. 1935 wurden Prostaglandine zum ersten Mal von dem schwedischen Physiologen Ulf bimatoprost 1 Euler, und davon unabhängig von M. Sie haben Effekte wie eine starke Entzündungshemmung und Verringerung der Blutgerinnung.

Ihre Wirkung ist der der Serie-1-Prostaglandine genau entgegengesetzt. Sie verstärken oder verursachen erst Entzündungen, verengen die Blutgefäße, verstärken die Blutgerinnung und verstärken die Schmerzwahrnehmung. Neben verschiedenen anderen Funktionen verringern sie die Entstehung der Serie-2-Prostaglandine und werden deshalb oft als entzündungshemmend beschrieben. Verschiedene, speziell chronische Krankheitsbilder wie Rheuma, Asthma, Schmerzzustände, Allergien, Bluthochdruck werden durch die Effekte der Serie-2-Prostaglandine geradezu beschrieben.

Es besteht daher ein starkes Interesse, die Ausprägung dieser entzündungsfördernden Form der Prostaglandine zu beschränken. Dies sind die entzündungsfördernden Prostaglandine aus der Arachidonsäure. Chemisches Grundgerüst der Serie-2-Prostaglandine ist die Prostansäure, eine Carbonsäure mit 20 C-Atomen. Die genaueren Charakteristika von Bildung, Vorkommen, Wirkung und Regulation werden in den jeweiligen Unterkapiteln beschrieben. Prostaglandinrezeptoren gehören zu der Gruppe der G-Protein-gekoppelten Membranrezeptoren. Präferenz für die Prostaglandine D, E, F, I oder Thromboxane zu kennzeichnen.

Bis 2004 wurden 4 Subtypen des EP-Rezeptors identifiziert: EP1 bis EP4. Kernrezeptoren der PPAR-Klasse aktivieren können, welche IκB-Kinase hemmen und dadurch den NF-κB-Weg hemmen. Ihre Wirkung ist überaus divers, da sie zwischen den verschiedenen Prostaglandinen variiert und teilweise sogar für ein Prostaglandin durch unterschiedliche Rezeptoren unterschiedlich vermittelt wird. Daher werden die Wirkungen im Einzelnen bei den einzelnen Prostaglandinen dargestellt. Prostaglandine kommen mit unterschiedlicher Zusammensetzung und Funktion wohl überall im Organismus vor.

Besonders reich sind sie im Sperma vertreten. Die Prostaglandinsynthese und der Fettstoffwechsel sind eng miteinander verbunden. Fettstoffwechsel werden durch Dehydrierung und Kettenverlängerung insgesamt zehn Fettsäuren gebildet. Kommt es zu einer Störung bei der Synthese der beiden essentiellen Fettsäuren Omega-6 und Omega-3, werden die zehn “eigenen” Fettsäuren und die Serie-1- und Serie-3-Prostaglandine nicht gebildet. 1982 erhielten die zwei schwedischen Wissenschaftler Sune Bergström und Bengt Ingemar Samuelsson, sowie der Brite John Robert Vane gemeinsam den Nobelpreis für herausragende Entdeckungen der Prostaglandinsynthese. In der Urologie wird das Prostaglandin-E1-Analogon Alprostadil zur Behandlung der erektilen Dysfunktion eingesetzt.

In der Gastroenterologie wird das Prostaglandin-Analogon Misoprostol zur Prävention von Magenschleimhautschäden bei Langzeiteinnahme nichtsteroidaler Antiphlogistika eingesetzt, in Cytotec als Monosubstanz oder Arthotec in Kombination mit Diclofenac. Auslösung von Wehen eingesetzt, um eine Geburt einzuleiten. Auflage, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2003, ISBN 3827413036. Von Euler US: Über die spezifische blutdrucksenkende Substanz des menschlichen Prostata- und Samenblasensekrets. Goldblatt MW: Properties of human seminal plasma. Bergström and Samuelsson: Isolation of prostaglandin E1 from human seminal plasma. Hu et al:Types of dietary fat and risk of coronary heart disease: a critical review J Am Coll Nutr.

Effect of dietary polyunsaturated fatty acids on uterine prostaglandin synthesis in the cow. Rosenthal et al:The effects of trans fatty acids on fatty acyl delta 5 desaturation by human skin fibroblasts. Simmons DL, Botting RM and Hla T: Cyclooxygenase Isoenzymes: The Biology of Prostaglandin Synthesis and Inhibition. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!

Diese Seite wurde zuletzt am 12. Juli 2018 um 11:12 Uhr bearbeitet. Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Nach anatomischen Kriterien lassen sich Offenwinkel- und Engwinkel-Glaukome unterscheiden. Augeninnendruck, 10 Prozent davon droht die Erblindung.

Dunkelziffer in diesem Bereich sehr hoch ist. Es wird davon ausgegangen, dass in Deutschland insgesamt etwa 1 Million Menschen von einem Glaukom betroffen sind. Kammerwasserproduktion zu Kammerwasserabfluss entsteht der Augeninnendruck. Der normale Augeninnendruck liegt zwischen 10 mm Hg und 21 mm Hg, Schwankungen im Tagesverlauf um bis zu 5 mm Hg sind normal. Verbindung aus hohem Augeninnendruck und niedrigem Blutdruck im Sehnervenkopf. Funktion des Trabekelwerks, zu den letzteren die Arteriosklerose und die arterielle Hypotonie. Neben diesen Entstehungsmechanismen werden weitere vermutet, weil es Patienten gibt, bei denen das Glaukom trotz normalen Augendruckwerten und guter Durchblutung des Sehnerven fortschreitet.