Buga Koblenz ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Die Bundesgartenschau 2011 fand vom 15. Oktober 2011 in Koblenz statt und war die erste Bundesgartenschau in Rheinland-Pfalz. Koblenz hatte sich ursprünglich für die Busparkplatz trier in den Jahren 2013 oder 2015 beworben.

Nachdem für diese Jahre andere Städte ausgewählt worden waren und Duisburg seine Zusage für das Jahr 2011 zurückgezogen hatte, erhielt Koblenz im Januar 2004 den Zuschlag für die Ausrichtung 2011. Die Stadt Koblenz unterzeichnete am 16. Juli 2005 die Verträge zur Ausrichtung mit dem Zentralverband Gartenbau e. Das Gesamtbudget der Gartenschau betrug 102 Mio.

Euro, wovon das Land 49 Mio. Der Rest wurde über Eintritts- und Sponsorengelder finanziert. Bis Sommer 2007 folgten Ideenwettbewerbe und die Fertigstellung eines Vorentwurfs. Der erste Spatenstich erfolgte 999 Tage vor Beginn der Bundesgartenschau am 20. Das Logo der Bundesgartenschau 2011 war ein buntes Kaleidoskop. Es sollte zum einen die Dynamik symbolisieren, die die Stadt mit der Vorbereitung zur Bundesgartenschau entwickelte, zum anderen wollten die Veranstalter damit auf die spielerischen Elemente, auf ein fröhliches, farbenfrohes Fest verweisen.

Der mit 27 Hektar größte Bereich liegt auf dem Plateau vor der Festung Ehrenbreitstein. Hier entstand als Entrée zur Festungsanlage ein großzügiger Landschaftspark. Dieses freie Schussfeld wurde damals zur Verteidigung der Festungsanlage benötigt. Der größte innerstädtische Bereich ist mit 8,6 Hektar das Areal um das Kurfürstliche Schloss. Die bedeutendste Schlossanlage am Mittelrhein ist mit einer Gartenanlage zur Stadt hin orientiert.

Im Schloss selbst gibt es einen Gastronomiebetrieb. Der Garten hinter dem Schloss erhielt nach historisch Lenné’schem Vorbild wieder sein Aussehen zurück und wurde terrassenförmig zum Rhein hin gestaltet. Der Blumenhof am Deutschen Eck ist mit 2,2 Hektar der kleinste Bereich. Er liegt hinter dem Deutschen Eck zwischen Deutschherrenhaus und Kastorkirche. Er ist ein Ort der Ruhe und lässt den Besucher die weltliche und christliche Kunst erleben. Ausstellungen und Kunstkulturveranstaltungen mit Skulpturen und Pflanzenfelder prägen diesen Bereich, der in drei etwa gleich große Höfe unterteilt ist. Die Ausrichtung der Bundesgartenschau in Koblenz war für die Stadt von großer Bedeutung in Hinsicht der städtebaulichen Entwicklung.

Es wird geschätzt, dass neben den eigentlichen Aufwendungen für das Gartenschaugelände insgesamt rund 500 Mio. Euro in die Entwicklung der Stadt investiert wurden, um Stadtbild und Service zu verbessern. Das Land, als Eigentümer der Festung Ehrenbreitstein, investierte 35 Mio. Euro in die Sanierung der Festungsanlage. Der Obere und der Nieder Schlosshof, die Fassaden der Festungsbauwerke sowie deren Dächer wurden vollständig saniert.

Erprobt als Ort der Einkehr und Begegnung im Zeichen der Ökumene, blieb die Kirche auch nach der Gartenschau offen als Ort für Gottesdienste und Veranstaltungen. Ebenso verblieb das 2011 hinter dem Altar angebrachte Erde-Licht-Triptychon der Künstlerin Madeleine Dietz. Im Bereich des dem Verfall preisgegebenen Werk Pleitenberg entstand ein großzügiger Erlebnisspielplatz für Kinder. Das Festungswerk selbst wurde in diesen integriert und konnte dadurch gerettet werden. Durch Öffnung des Kurfürstlichen Schlosses wurde eine Achse vom neuen Schienenhaltepunkt Koblenz Stadtmitte über die Schloßstraße durch das Schloss selbst zum Rhein hin geschaffen. Voraussetzung zur Umgestaltung des Schlossvorplatzes war die Verlagerung der Parkplätze.

Dazu entstand unter dem Platz eine Tiefgarage mit 446 Stellplätzen, die für 11 Mio. Euro von der Provinzial Rheinland errichtet wurde und am 17. Der kleinste Kernbereich ist der Blumenhof am Deutschen Eck im Bereich von Kastorkirche, Deutschherrenhaus und Deutschem Eck. Hier wurden die drei Höfe zwischen Kastorkirche und Deutschherrenhaus zur Bundesgartenschau komplett umgestaltet.

Die Uferanlagen hinter dem Deutschen Eck entlang von Rhein und Mosel wurden saniert. Das Konrad-Adenauer-Ufer ist zu einem Uferboulevard ausgebaut und autofrei gestaltet worden. Auch der südliche Abschnitt der Rheinanlagen wurde umgestaltet und damit der Landschaftspark aufgewertet. In Koblenz verkehrt mit der Rheinseilbahn seit dem 2.