Cytotec ohne erfolg ist ein als lesenswert ausgezeichneter Artikel. Der menschliche Embryo überlebt den Eingriff normalerweise nicht. Die Zulässigkeit von Schwangerschaftsabbrüchen ist seit der Spätantike heftig umstritten.

Im Widerstreit stehen dabei religiöse und ethische Vorstellungen, gesellschaftliche Ansprüche, das Selbstbestimmungsrecht der Frau und das Lebensrecht des menschlichen Embryos bzw. Biologisch beginnt eine Schwangerschaft mit der Befruchtung einer Eizelle und endet mit der Geburt. Die Einnistung beginnt etwa am sechsten Tag nach der Befruchtung und ist am 10. Tag abgeschlossen, also ungefähr vier Wochen nach dem ersten Tag der letzten Regelblutung. Das Ende einer Schwangerschaft wird juristisch, zumindest in Bezug auf die für Abbrüche relevanten Regelungen, bereits mit dem Einsetzen der Austreibungswehen festgelegt. Sofern Mediziner von Schwangerschaftsmonaten sprechen, sind damit nicht kalendarische Monate gemeint, sondern jeweils vier Wochen der Schwangerschaft. Deshalb gibt es unterschiedliche Zeitangaben mit scheinbaren Abweichungen.

Der Begriff Schwangerschaftsabbruch wird unterschiedlich definiert. Begriff Schwangerschaftsabbruch ist eher irreführend, denn nicht die Schwangerschaft, sondern der Embryo ist das Tatobjekt. Die Einnistung beginnt etwa eine Woche nach der Befruchtung und damit etwa drei Wochen nach dem ersten Tag der letzten Regelblutung. Zum Begriff Spätabbruch gibt es keine einheitliche medizinische oder juristische Definition. Einerseits wird bei einem Abbruch nach der 12. Andererseits wird in der öffentlichen Diskussion ein Schwangerschaftsabbruch oft erst nach der 24.

Spätabbruch bezeichnet, da etwa ab dieser Zeit das Kind außerhalb des Mutterleibes potenziell überlebensfähig ist. Deutschland am häufigsten angewandte Methode des Schwangerschaftsabbruchs. Der Eingriff wird fast immer ambulant durchgeführt, er ist für erfahrene Ärzte einfach und in wenigen Minuten durchführbar. Die Schmerzen werden entweder örtlich durch Lokalanästhesie oder durch eine kurze Vollnarkose ausgeschaltet. Oft wird der Muttermund vor dem Eingriff durch die Gabe einer geringen Dosis eines Prostaglandins wie z.

Mittels Ultraschall wird kontrolliert, ob Gewebereste zurückgeblieben sind, die gegebenenfalls mit einer zweiten Absaugung oder einer stumpfen Curette entfernt werden. Eine darüber hinausgehende Nachuntersuchung ist in den meisten Fällen nicht notwendig. Der Abbruch mit der Absaugmethode ist unter guten medizinischen Bedingungen mit einer sehr geringen Komplikationsrate verbunden. Vereinzelt treten danach Krämpfe der Gebärmutter auf, die meistens mit Menstruationsbeschwerden vergleichbar und entsprechend mit krampflösenden Medikamenten zu therapieren sind.

Das Standardverfahren besteht in einer Kombination von Mifepriston und dem Prostaglandin Misoprostol. Mifepriston ist in der Europäischen Union für den frühzeitigen medikamentösen Abbruch bis zur 9. In den skandinavischen Ländern wird die Methode immer häufiger auch zwischen der 9. In Deutschland werden etwa 23 Prozent, in der Schweiz 70 Prozent und in Schweden 80 Prozent der Abbrüche medikamentös durchgeführt. Hierbei ist in der Regel nicht der Schwangerschaftsabbruch der Anlass für den Eingriff, sondern eine bedrohliche Erkrankung der Gebärmutter, z. Legale Schwangerschaftsabbrüche, die in Industriestaaten unter guten klinischen Bedingungen durchgeführt werden, gehören zu den sichersten medizinischen Eingriffen.

2005 die Müttersterblichkeit nach Schwangerschaftsabbrüchen etwa 0,6 pro 100. SSW in weniger als 1 Prozent der Fälle vor. Fruchtbarkeit: Ein komplikationsloser Abbruch wirkt sich nicht unmittelbar auf die Fruchtbarkeit aus. Zur Vermeidung einer weiteren Schwangerschaft muss daher schon unmittelbar nach dem Abbruch eine wirksame Methode zur Empfängnisverhütung begonnen werden. Brustkrebsrisiko: Abtreibungsgegner behaupten, dass Schwangerschaftsabbrüche das Brustkrebsrisiko erhöhen. Befinden von Frauen nach einem Schwangerschaftsabbruch durchgeführt. Die Entscheidung für den Abbruch einer ungewollten Schwangerschaft ist für einen Teil der Frauen mit Gewissenskonflikten unterschiedlichen Ausmaßes verbunden.