Zulassung und Diflucan trockensaft: Als Teil einer Kombinationstherapie für unbehandelte oder vorbehandelte HIV-Patienten. Nur für HBV, nicht bei HIV! Dosierung: Täglich 1 x 300 mg oder 2 x 150 mg.

Beschwerden wie Müdigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhoe, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit oder Muskelschmerzen sind meist auf AZT und Abacavir zurückzuführen. Selten Polyneuropathien, sehr selten Pankreatitiden und Laktatazidosen, Anämien. In diversen Kombinationspräparaten und Dosierungen erhältlich. Empfindlichkeit AZT-resistenter Viren erhöht und die virale Fitness reduziert. Zulassung und Indikation: Als Teil einer Kombination sowohl unbehandelte als auch vorbehandelte HIV-Patienten. Dosierung: Täglich 2 x 300 mg oder 1 x 600 mg, mit oder ohne Nahrung. Juckreiz und Hautausschlag sind häufig, können aber fehlen.

Die HSR kann sich nur durch Fieber und langsam progredientes Krankheitsgefühl bemerkbar machen. Auch gastrointestinale Beschwerden und Müdigkeit sind möglich. Selten sind erhöhte Transaminasen, Schwindel, Kurzatmigkeit, Halsschmerzen oder Husten. Abacavir ist kontraindiziert nach Therapieunterbrechung, wenn eine HSR retrospektiv nicht ausgeschlossen werden kann.

Die HSR bei Reexposition ist potentiell lebensbedrohlich! Bei Patienten mit hohem kardiovaskulären Risiko ist Abacavir nach Auffassung einiger Experten zu vermeiden, sofern es Alternativen gibt. Sonst ist Abacavir allgemein gut verträglich und wenig mitochondrial toxisch. Aciclovir Hersteller: Diverse, daher zahlreiche Handelsnamen wie z. Zusätzlich zur Vorbeugung schwerer Herpes-simplex-Infektionen bei stark immunsupprimierten erwachsenen Patienten. Dosierung: Bei monosegmentalem Herpes zoster eine Woche lang täglich 5 x 800 mg oral. Bei genitaler HSV-Infektion: Täglich 5 x 400 mg.

Therapiebeginn bei HSV möglichst innerhalb der ersten 24 Stunden nach Auftreten der Symptome, bei VZV innerhalb der ersten 4 Tage. Zulassung und Indikation: Unterschiedlich für die Präparate. Amphotericin B bei Organmykosen und generalisierten Mykosen, vor allem Candidosen, Aspergillose, Kryptokokkose, Histoplasmose. Mykosen nur zugelassen, wenn konventionelles Amphotericin B aufgrund Nierenschädigung oder Unverträglichkeit kontraindiziert ist, die Zulassung gilt auch für viszerale Leishmaniosen. Häufig Fieber, Schüttelfrost, Kreislaufprobleme 10-20 min nach Infusionsbeginn.

Amphotericin B nur über zentralen Venenzugang! Hypokaliämie und meist notwendiger Substitution immer ZVK! 30-60 min infundieren, dabei in der ersten Stunde Blutdruck, Puls messen. Nach tolerierter Testdosis am gleichen Tag die Hälfte der geplanten Dosis geben. Dosierung: Täglich 1 x 300 mg kombiniert mit 100 mg Ritonavir, zusammen mit einer Mahlzeit. Bei Kombination mit Efavirenz und wohl auch Nevirapin sollte die Atazanavir-Dosis auch bei Ritonavir-Boosterung auf 400 mg erhöht werden. Relativ selten Diarrhoen, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Abdominalschmerzen.

Im Gegensatz zu anderen PIs wohl weniger Dyslipidämien. Hinweise: Die Kapseln sollten unzerkaut zu einer Mahlzeit eingenommen werden. Kontraindiziert sind Kombinationen mit Cisaprid, Midazolam, Triazolam, Simvastatin, Lovastatin, Ergotamin, Kalziumantagonisten. Clarithromycin: Keine Kombination mit geboostertem Atazanavir. Bewertung: PI mit vergleichsweise günstigem Lipidprofil, der einmal täglich gegeben werden kann. Wichtigste Nebenwirkung sind Bilirubin-Erhöhungen, die sich nicht selten als Ikterus manifestieren.

Einige relevante Interaktionen, vor allem mit Protonenpumpenhemmern und Antazida, aber auch mit Tenofovir, Efavirenz, Nevirapin und DDI. Zulassung und Indikation: Akutbehandlung milder bis mäßig schwerer PCP-Fälle bei Unverträglichkeit für Cotrimoxazol. In Kombination mit Proguanil auch zur Behandlung und Prophylaxe der Malaria. Hinweise: Zu fettreicher Mahlzeit einnehmen, da so die Resorption verbessert wird. Durch Fluconazol werden die Spiegel wahrscheinlich erhöht. Bewertung: Wird heute nur noch selten angewendet. Hersteller: Koproduktion von Gilead Sciences, Bristol-Myers Squibb und MSD.

Filmtabletten mit 600 mg Efavirenz, 200 mg FTC, 245 mg Tenofovir. Dosierung: Eine Tablette täglich abends, unzerkaut, auf nüchternen Magen. Vereinfachung, für die allerdings, ob sie nun wirklich sinnvoll ist oder nicht, die o. Azithromycin Hersteller: Diverse, daher zahlreiche Handelsnamen wie z. Zulassung und Indikation: Behandlung und Prophylaxe der MAC-Infektion. Unkomplizierte Gonorrhoe, unkomplizierte Genitalinfektionen durch Chlamydia trachomatis, Ulcus molle.