Haldol tropfen möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Hydroxy-Carbonsäure, deren Salze als 4-Hydroxybutyrate oder in der Pharmazie als Oxybate bezeichnet werden. GHB wird, synthetisch hergestellt, medizinisch oder als Droge verwendet. Seit den 1990er Jahren ist es als Partydroge in den USA verbreitet, ab der Jahrtausendwende auch in Europa. 4-Hydroxybutansäure ist eine mittelstarke bis starke Säure mit einem pKS-Wert von 4,4.

Die Salze der 4-Hydroxybutansäure sind geruchlos und teilweise hygroskopisch. Das Kaliumsalz hat einen an Lakritz erinnernden salzigen Geschmack. GHB wird im Körper nicht zu der verwandten GABA metabolisiert, verstärkt aber die dämpfende Wirkung der GABA. Ferner führt GHB zu einer erhöhten Dopaminausschüttung. Ein Succinat-Semi-Aldehyd-Dehydrogenase-Mangel ist eine Metabolisierungsstörung und hat physiologisch die Erhöhung der GABA- und GHB-Spiegel zur Folge.

GHB ist in Spuren in der Nahrung, z. Fleisch, enthalten, da es als eigenständiger Neurotransmitter im Säugetierkörper vorhanden ist. Abhängig von der Dosierung wirkt GHB entweder als Entaktogen, Muskelrelaxans oder als Schlafmittel. Dass GHB in höheren Dosierungen als Schlafmittel oder Narkotikum wirkt, in geringeren Dosierungen jedoch eine aufputschende und stimmungsaufhellende Wirkung hat, hängt damit zusammen, dass mit der Aktivierung des GHB-Rezeptors Glutamat freigesetzt wird, der wichtigste erregende Neurotransmitter. Bei höheren Dosen wirkt GHB stark einschläfernd. Medizinisch werden die Salze der 4-Hydroxybuttersäure daher als Alternativnarkotikum ohne analgetischen Effekt eingesetzt.

Wirksam wird es nach mehrtägigem Einsatz als Narkotikum gegen die Kataplexien, die bei Narkolepsie häufig auftreten, nach einigen Wochen zeigt sich ein deutlicher Rückgang der Kataplexien. Auch auf die Tagschläfrigkeit bei Narkolepsie soll es sich positiv auswirken. GHB ist nach den bisherigen Erkenntnissen nicht placentagängig, und kann daher von schwangeren Narkolepsiepatientinnen unter ärztlicher Kontrolle weiter eingenommen werden. Da NaGHB mit der Muttermilch an den Säugling weitergegeben wird, sollte frühzeitig abgestillt werden. GHB wird auch gegen die Parkinson-Krankheit eingesetzt, da durch die Stimulation der Dopaminausschüttung der Mangel an diesem Neurotransmitter verringert werden kann.

In Österreich wird die Substanz zur Behandlung von Entzugserscheinungen bei Alkoholkranken verwendet. Aufgrund einiger Todesfälle in den USA hat die FDA die Kontraindikationen und Warnhinweise für GHB intensiviert. Gleiches gilt laut europäischen Richtlinien in abgeschwächter Form. GHB wird weltweit auch als Partydroge benutzt. Flüssigkeit in Flaschen erhältlich, wobei es sich um eine wässrige Lösung von GHB-Salzen handelt. Die Rauschwirkung ist abhängig von der Dosierung und der Toleranzentwicklung.

GHB bei oraler Aufnahme einen Rausch, der partiell dem Alkoholrausch ähnelt. Die Nachwirkungen eines GHB-Rauschs können verschieden sein oder auch gar nicht auftreten. Schläfrigkeit, aber auch von positiven Stimmungen und dem Gefühl, erfrischt und besonders aufmerksam zu sein. Das Gefahrenpotential wird in den letzten Jahren verstärkt untersucht, so zum Beispiel im Jahr 2017 von der Landesärztekammer Baden-Württemberg.

Die Verbreitung von GHB als Partydroge ist im Vergleich zu anderen einschlägigen Substanzen nach offiziellen Zahlen sehr gering. Der Europäische Drogenbericht 2015 bezieht sich hierzu auf eine Teilauswertung des Global Drug Survey, eine nicht-repräsentativen Online-Befragung, wonach unter 25. Etwa seit 2004 wird GHB in der Presseberichterstattung mehrfach als sogenannte Vergewaltigungsdroge oder K. Eine in Großbritannien durchgeführte und 2006 veröffentlichte Studie, für die 120 Verdachtsfälle eines mutmaßlichen Einsatzes von K. Verabreichung eines entsprechenden Mittels nachgewiesen werden konnte. Milieus, die Drogenkonsum in einem gewissen Ausmaß tolerieren, umstritten.

In den 1980er Jahren wurde die Substanz von Sportlern als Dopingmittel eingesetzt, da es zum einen angeblich verstärkt Wachstumshormone freisetzen soll, zum anderen angeblich für einen erholsamen Schlaf sorgen soll. Erbrechen, was im Zusammenhang mit der potentiell narkotisierenden Eigenschaft der Substanz bei hoher Dosierung zum Erstickungstod führen kann. Möglichkeit bestehen soll, eine Ernüchterung zu forcieren. Andererseits blockiert zuvor konsumiertes Coffein zunächst die volle Entfaltung der Wirkung und kann somit zu einer Überdosierung durch den Konsumenten führen.