Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. INH, ist ein bakterizides Antibiotikum, das vor allem in Kombination isoniazid vitamin b6 Rifampicin zur Behandlung der Tuberkulose angewendet wird.

Isoniazid wurde bereits 1912 von Meyer und Malley an der Universität Prag synthetisiert. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die antibiotische Wirkung erkannt. In den Laboratorien von Hoffmann-La Roche in Nutley, New Jersey entwickelten H. Herbert Fox und Mitarbeiter Isoniazid und die Variante Iproniazid zur Marktreife. Bei der Medikation mit INH kann es zu Störungen des Zentralen Nervensystems, Magen-Darm-Störungen oder Allergien kommen. Des Weiteren kann ein intrahepatischer Ikterus als Nebenwirkung auftreten.

Begleitpräparat gegeben werden um die Nebenwirkungen auf das Nervensystem zu verringern. Daneben wird es enzymatisch zu Isonicotinsäure hydrolysiert. GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 23. Betina Durovni, Valeria Saraceni, Lawrence H Moulton, Antonio G Pacheco, Solange C Cavalcante, Bonnie S King, Silvia Cohn, Anne Efron, Richard E Chaisson, Jonathan E Golub: Effect of improved tuberculosis screening and isoniazid preventive therapy on incidence of tuberculosis and death in patients with HIV in clinics in Rio de Janeiro, Brazil: a stepped wedge, cluster-randomised trial. In: Science Band 279, Nummer 5347, Januar 1998, S. Isoniazid-resistance conferring mutations in Mycobacterium tuberculosis KatG: catalase, peroxidase, and INH-NADH adduct formation activities. In: Protein science : a publication of the Protein Society Band 19, Nummer 3, März 2010, S.

Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten! Diese Seite wurde zuletzt am 15. Juli 2018 um 10:47 Uhr bearbeitet. Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen.

Homocystein ist ein körpereigener Stoff, der beim Abbau von Eiweiß entsteht. Nützliche Wirkungen des Homocysteins wurden bisher nicht entdeckt, schädliche dagegen in so hohem Maße, dass es inzwischen als eigenständiger Risikofaktor bei Herzkreislauferkrankungen gilt. Bekanntlich entstehen selbst beim Abbau lebenswichtiger Substanzen im Körper vielfach Produkte, die giftig sind und daher ausgeschieden werden müssen. Zu ihnen zählt Homocystein, das sich aus der essenziellen Aminosäure Methionin bildet.