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Pour toute exploitation commerciale, vous devrez acheter une licence. Dateinamefilesizetypeoptions Terms of Use End User Lisence Agreement. Schutzwesten zählen zu den Schutzwaffen, deren frühe Entwicklung auf Rüstungen aus verschiedensten Materialien zurückgeht. Bereits in der Antike wurden Körperpanzer hergestellt, die dem Träger Schutz gegen Gewalteinwirkung durch Hieb-, Stich- oder Geschosswaffen boten. Im Gegensatz zu einem weitverbreiteten Irrglauben schützten stählerne Plattenpanzer, wie sie ab dem 14.

Jahrhundert in Europa produziert wurden, äußerst effektiv gegen Geschosse, sowohl von herkömmlichen Bogen- als auch von Feuerwaffen. So ließ Napoleon noch zu Beginn des 19. Eine bekannte Plattenrüstung, die Ned-Kelly-Rüstung, wurde um das Jahr 1880 von Ned Kelly verwendet. Vielfach wird berichtet, dass der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand eine beschusshemmende Weste beim Attentat von Sarajevo getragen habe, die ihm aber nicht helfen konnte, weil das Projektil des Attentäters oberhalb der Weste in Ferdinands Hals einschlug. Im Ersten Weltkrieg waren Plattenpanzer als Schutz gegen Splitter und Beschuss gebräuchlich. In den 1930er Jahren wurden bei der Berliner Polizei moderne ballistische Westen erprobt.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts machte die Entwicklung der Schutzwesten, bedingt durch neue Werkstoffe, bedeutende Fortschritte. Fortschritte bei der Entwicklung neuer Werkstoffe lassen auch eine weitere Erhöhung der Schutzwirkung weich- und hartballistischer Schutzwesten in naher Zukunft wahrscheinlich erscheinen. Eine beschusshemmende Weste soll das Durchdringen eines Geschosses verhindern.

Die kinetische Energie des Geschosses wird dabei aufgenommen und auf eine möglichst große Fläche verteilt. Das Geschoss selbst verbleibt im Westenkörper, kann diesen jedoch verformen. Der Impuls des Geschosses wird an den Träger der Schutzweste weitergeleitet. Die Schutzkraft einer Weste wird mit der sogenannten Schutzklasse angegeben. Hier haben sich weltweit mehrere Standards etabliert. Um ballistischen Schutz zu verifizieren, werden dabei mehrere Proben einer Werkstoffprüfung unterzogen.

Je nach Umweltbedingungen, Anzahl der Testschüsse, Kaliber und Geschossgeschwindigkeit ergeben sich die Schutzklassen. Für den Testausgang mitentscheidend ist die Art der Unterlage, auf welche die Körperschutzausrüstung für den Beschusstest befestigt wird. Befestigt auf eine harte Unterlage, wird diese leichter als in der Praxis durchdrungen, da das menschliche Gewebe etwas nachgibt und die Schutzausrüstung eine Delle formen kann. Um dieses zu simulieren wird in der Regel die Modelliermasse “Roma Plastilina” verwendet. Am Ende eines Beschusstests wird einem bestimmten Stück Körperschutzausrüstung eine bestimmte Schutzwirkung attestiert. Ob diese in der gesamten Produktion dann konstant ist und wie lange sie bei den entsprechenden Körperschutzausrüstungen gewährt bleibt, ist Sache des Herstellers und des Abnehmers und muss durch Langzeittests und wiederholte Überprüfung von Produktionsexemplaren getestet werden.