Lithium-Ionen-Akkus Die leistungsfähigsten Akkus sind Lithium-Akkus. Sie weisen bei kleinster Bauweise die höchste Energiedichte auf. Gerade wegen der hohen Energiedichte der Lithium-Zellen sind diese besonders gut für mobile Geräte geeignet. Allerdings sind Lithium-Akkus teuer und reagieren wesentlich empfindlicher auf falsche Behandlung als lithium 3 6v Akkus.

Außerdem sind sie absolut giftig für die Umwelt. Dafür bieten sie ein hohes Maß an Komfort. Sie bleiben mit Kapazitätsverlust etwa 5 Jahre funktionstüchtig. Die Nennspannung der Lithium-Zellen ist abhängig vom Elektrodenmaterial und liegt bei 3,6 oder 3,7 V. Der Markt für akkubetriebene Kleinstgeräte zeigt einen Trend zur Miniaturisierung. Gleichzeitig steigt der Energiebedarf solcher Systeme.

Deshalb wird an noch leistungsfähigeren Akkus geforscht, wobei es hier nur kleine Entwicklungsschritte gibt. Hinweis: Das Basteln mit Lithium-Zellen ist nichts für Anfänger und Elektronik-Einsteiger. Die Gefahr vor Explosionen durch falsche oder fehlerhafte Ladeschaltungen ist viel zu groß. Weil Lithium-Akkus empfindlich auf Überladung und Tiefentladung reagieren, ist eine Elektronik in den Akku-Pack eingebaut, die sie vor zu hoher und zu tiefer Ladung schützen.

Diese NMC-Materialien haben eine hohe Energiedichte und sind bei kleinen Geräten erste Wahl. Auch wenn sie teurer und potentiell unsicherer sind. Sie haben eine geringe Größe und eine hohe Beweglichkeit. Sie lagern sich beim Laden der Zelle zwischen den Molekülschichten des Grafits ab.

Beim Entladen wandern die Lithium-Ionen zurück zur Lithium-Metalloxyd-Elektrode. Lithium ist das leichteste Metall und reagiert heftig mit Wasser. Deshalb kommt als Elektrolyt ein wasserfreies, aber brennbares Lösungsmittel zum Einsatz. Das Lösungsmittel ist der Grund, warum es gelegentlich Meldungen von explodierenden oder brennenden Lithium-Akkus gibt. Hierbei hat sich das Elektrolyt entzündet.