Diagnose Clusterkopfschmerz “Cluster” bedeutet “Häufung” und bezieht sich auf das Muster in dem die Attacken oft immer um die selbe Jahreszeit bei einem Maxalt 5 mg nebenwirkungen auftreten. Die Diagnose wird mit einer ausführlichen Erhebung der Vorgeschichte gestellt.

Apparate spielen in der Diagnostik keine Rolle. Dies mag mit daran Schuld sein, dass die Diagnose oft nicht gestellt wird. Weil die Attacken auch ohne Behandlung kurz sind, oft mit dem fälschlichen Eindruck einer Wirksamkeit. Die Cluster- Kopfschmerzen sind von der Vererbung her, biochemisch und klinisch etwas völlig anderes als Migräne. Propranolol hilft in der Vorbeugung von Migräne, ist aber bei Clusterkopfschmerz wirkungslos. Lithium hilft bei Cluster Kopfschmerzen nicht, aber bei Migräne. Triptane und Ergotamine sind aber in der akuten Attacke bei beidem hilfreich, es gibt Patienten, die beide Kopfschmerzformen haben, was auf eine gewisse Verbindung hinweist.

Die Erkrankung beginnt meist zwischen dem 20. Lebensjahr, kann aber in jedem Alter beginnen. Bei Frauen ist der Beginn meist später. Die Kopfschmerzen treten im Gegensatz zur Migräne nicht gehäuft im Rahmen der Menses auf und verschwinden meist während der Schwangerschaft. Die Pille soll manchmal ein Auslöser sein. Studien zeigen, dass Vererbung eine Rolle spielt, bei Verwandten 1.

Grades ist der Clusterkopfschmerz 5-18x häufiger, bei Verwandten 2. Grades 1-3x häufiger als in der Durchschnittsbevölkerung. Man nimmt an, dass es sich in manchen Familien um einen autosomal dominanten Erbgang mit niedriger Penetranz handelt und in anderen Familien um einen autosomal rezessiven Erbgang oder eine multifaktorielle Vererbung. Am häufigsten sind die Attacken nachts zwischen 1 Uhr und 2 Uhr zu beobachten. Bei vielen Patienten ist es immer die selbe Zeit.