Eine Lithiumbatterie ist eine Primärzelle, bei der Lithium als aktives Material in der negativen Elektrode verwendet wird. Sie ist im Gegensatz mcguirks lithium battery Lithium-Ionen-Akkumulator nicht wieder aufladbar. Letztere werden häufig ebenfalls als Lithiumbatterie bezeichnet.

Deshalb können in Lithiumbatterien ausschließlich nicht wässrige, aprotische Elektrolytlösungen, wie z. Die Entwicklung von Lithiumbatterien begann in den 1960er Jahren. Die negative Elektrode, die Anode, besteht neben Lithium meist aus leitendem Graphit. Lithiumbatterien gibt es in vielen verschiedenen Varianten, die sich in Kathode, Elektrolyt und Separator unterscheiden. Sie sind in verschiedenen Bauformen und Größen erhältlich, um ein breites Anwendungsfeld abzudecken. Anwendungen sind die netzunabhängige Versorgung von Elektronik im militärischen und industriellen Bereich, in der Sicherheitstechnik und in elektronischen Energiezählern und Heizkostenverteilern. Als Wickelzelle für hohe Dauerbelastung und Pulsströme geeignet.

Lithium-Kohlenstoffmonofluorid-Batterien haben etwas höhere Strombelastbarkeit und Kapazität als Lithium-Mangandioxid-Batterien, sind aber teurer. Sie werden daher für Anwendungen verwendet, bei denen Leistung wichtiger als Kosten ist, beispielsweise im medizinischen Bereich. Lithiumbatterien gibt es auch in Form von Knopfzellen. Für Lithium-Knopfzellen haben sich keine herstellereigenen Bezeichnungen verbreitet. 2354 nach IEC-Standard eine abgewandelte Version des JIS-Standards mit einer kleinen Absatzstufe am Rand des Minuspols. Wird nicht Mangandioxid, sondern Graphitfluorid als Kathodenmaterial eingesetzt, so lautet die Bezeichnung nicht “CR”, sondern “BR”. Für kleine Lithiumbatterien gelten nicht die vollen Gefahrgutvorschriften.