Eröffneter Eileiter mit einer Schwangerschaft in der etwa 7. Mit Ausnahme der Bauchhöhlenschwangerschaft ist der Methotrexate 0.8 ml bei einer Extrauteringravidität nicht überlebensfähig. In der Regel stirbt der Embryo nach einigen Wochen durch eine Unterversorgung an Nährstoffen ab, da der Implantationsort keine optimalen Voraussetzungen bietet. Durch die verbesserten diagnostischen Möglichkeiten lassen sich extrauterine Schwangerschaften heute sehr früh erkennen.

Besonders in Ländern mit schlechter Schwangerschaftsbetreuung sind Extrauteringraviditäten jedoch trotz der verbesserten Diagnostik eine bedeutende Ursache mütterlicher Morbidität und Mortalität. Die Behandlung einer Extrauteringravidität besteht üblicherweise in der operativen Entfernung der Schwangerschaft, heute meist über eine Bauchspiegelung. Alternativ kann in manchen Fällen eine medikamentöse Behandlung erfolgreich sein. Extrauteringraviditäten kommen in einer Häufigkeit von 1 bis 2 auf 100 intrauterine Schwangerschaften vor. 5 der Fälle im ampullären Teil des Eileiters lokalisiert ist. In den letzten Jahren wurde parallel mit einem Anstieg von sexuell übertragenen Infektionen eine Zunahme der Extrauteringraviditäten verzeichnet.

Als weitere Ursache der gestiegenen Inzidenz wird die vermehrte Anwendung der In-vitro-Fertilisation bei Frauen über 30 Jahren angesehen. In einer normalen Schwangerschaft erreicht der Embryo im Stadium der Blastozyste zwischen dem 5. Tag nach der Befruchtung die Gebärmutterhöhle und beginnt dort am 6. Tag, sich in die Gebärmutterschleimhaut einzunisten.