Behandlung von rheumatisch-entzündlichen Erkrankungen sowie chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen eingesetzt. Golimumab sowohl mit den löslichen als methotrexate 6 mg mit den membranständigen bioaktiven Formen von TNFα hochaffine, stabile Komplexe und verhindert so die Bindung von TNFα an die entsprechenden Rezeptoren.

Die häufigsten unerwünschten Wirkungen bei Anwendung von Golimumab sind Infektionen und Reaktionen an der Injektionsstelle. Placebopatienten bis Woche 16 Infektionen beobachtet. Diese Lokalreaktionen waren überwiegend mild bis moderat und erforderten im Allgemeinen kein Absetzen des Arzneimittels. Golimumab ist derzeit für die Therapie von Rheumatoider Arthritis, Morbus Bechterew, Psoriasis-Arthritis und Colitis ulcerosa zugelassen. Die Behandlung mit Golimumab muss von einem qualifizierten Arzt, der Erfahrung in der Diagnose und Behandlung der Krankheiten hat, für die Golimumab verwendet wird, eingeleitet und überwacht werden.

Golimumab wird einmal monatlich am selben Tag eines jeden Monats als 50 mg Injektion unter die Haut gegeben. In allen Studien wurde Golimumab s. Dosen von 50 mg oder 100 mg verabreicht. Die Dosierung von 50 mg einmal monatlich hat dabei das günstigste Nutzen-Risiko-Verhältnis gezeigt und entspricht auch der zugelassenen Dosierung. MTX führte dabei zu einer signifikanten Besserung von Symptomen und Krankheitsaktivität und erwies sich diesbezüglich gegenüber einer MTX-Monotherapie als signifikant überlegen. Phase-III-Studie, in der mit TNFα-Blockern vorbehandelte RA-Patienten einen anderen TNFα-Blocker erhielten. Patienten mit aktiver RA eingeschlossen, die nicht mit MTX vorbehandelt waren.

MTX behandelt wurden, kam es nicht zu einer statistisch signifikanten Verbesserung der Gelenkbeschwerden wie auch der Krankheitsaktivität. Patienten, die auf eine konventionelle Therapie unzureichend angesprochen haben. Die Behandlung mit Golimumab führte hier zu einer signifikanten Verbesserung von Symptomen und körperlicher Funktion. Verträglichkeit und Wirksamkeit von Golimumab bei Patienten mit aktiver PsA geprüft. Bei den mit Golimumab behandelten Patienten kam es sowohl zu einer signifikanten Besserung der Gelenksymptomatik als auch der Haut- und Nagelveränderungen, wobei sich die Golimumab-Therapie auch gegenüber Placebo als signifikant überlegen bezüglich aller Kriterien für eine Besserung von Gelenksymptomen und psoriatischen Hautveränderungen erwies. Australian Public Assessment Report for Golimumab.