Der Wirkstoff hemmt ein Enzym im Folsäure-Stoffwechsel und stört so die Teilung von Krebszellen und Zellen des Immunsystems, die Folsäure zum Wachstum benötigen. Daher kann die Behandlung mit Methotrexat erhebliche Nebenwirkungen mit sich bringen: Häufig treten Magen-Darm-Probleme auf. Wirkung von Methotrexat Methotrexat gehört zur Gruppe der so genannten Zytostatika und hemmt die Zellteilung im Methotrexate nebenwirkungen auf folgende Weise: Damit sich eine Zelle teilen kann, braucht sie Folsäure.

Die chemische Struktur von Methotrexat ist Folsäure sehr ähnlich. Methotrexat in ein Enzym, das normalerweise der Zelle Folsäure in der benötigten Form bereitstellt und blockiert es. So ist Methotrexat zum einen gegen Krebserkrankungen wirksam, da es das Wachstum von Tumorzellen verhindert. Zum anderen kann es gegen chronisch-entzündliche Erkrankungen eingesetzt werden, denn bei diesen so genannten Autoimmunerkrankungen bekämpft das Immunsystem Zellen des eigenen Körpers.

Hier bewirkt Methotrexat, dass sich die Immunzellen nicht so stark vermehren können und verlangsamt so den Krankheitsverlauf. Anwendung und Dosierung In der Rheumatherapie bewegt sich die Dosierung im Bereich von 7,5 bis 20 Milligramm pro Woch. Bei der Behandlung von Schuppenflechte beträgt die Höchstdosis 30 Milligramm, wobei die Einnahme einmal wöchentlich als Tablette erfolgt. Wird Methotrexat gegen die chronisch-entzündliche Darmerkrankung Morbus Crohn eingesetzt, werden einmal pro Woche 15-25 Milligramm als Spritze verabreicht. In der Krebstherapie bremst Methotrexat das Wachstum von Tumorzellen.

Hierbei kommen erheblich höhere Dosen zum Einsatz, die pro Quadratmeter Körperoberfläche berechnet werden. Je nach Art der Erkrankung beträgt die Höchstdosis bis zu 12. Dabei muss eine so genannte Rescue-Therapie durchgeführt werden: Eine Infusion mit Folsäure wird zugeführt, um die Nebenwirkungen zu mildern. Nebenwirkungen von Methotrexat Methotrexat wirkt vor allem auf Krebszellen und Zellen des Immunsystems, da sich diese besonders schnell teilen. Dennoch werden in geringem Maße auch andere Zellen des Körpers in der Vermehrung beeinträchtigt, deshalb kann es während der Einnahme teilweise zu starken Nebenwirkungen kommen. Zu den häufigsten Problemen bei der Einnahme von Methotrexat zählen Beschwerden im Magen-Darm-Trakt wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle.

Zudem können  Schleimhautentzündungen im Mund- und Rachenbereich sowie Hautausschläge, Juckreiz und Lichtüberempfindlichkeit auftreten. Anfälligkeit für Infekte sowie das Risiko für gut- und bösartige Tumorbildungen. Besonders bei hohen Dosierungen in der Krebstherapie können Nieren und Leber geschädigt werden. Für eine vollständige Liste der Nebenwirkungen von Methotrexat werfen Sie bitte einen Blick in die Packungsbeilage.