Dies ist ein als exzellent ausgezeichneter Artikel. Eine Mutation im GLA-Gen, das für dieses Protein codiert, verursacht bei Metoclopramide mg kg dose-Fabry-Patienten eine verminderte Aktivität dieses Enzyms. Diese Ablagerungen führen zu den Symptomen des Morbus Fabry.

Der Morbus Fabry ist eine Multisystemerkrankung, die eine Vielzahl von Organen des Körpers betreffen kann. Abhängig von den betroffenen Organen können sehr unterschiedliche Symptome auftreten. Mit der Enzymersatztherapie ist die Krankheit seit dem Jahr 2001 kausal behandelbar. Die Patienten erhalten dabei ihr Leben lang gentechnisch produzierte α-Galactosidase A als Infusion. Morbus Fabry ist derzeit nicht heilbar.

Die Erkrankung wurde 1898 unabhängig voneinander von dem Deutschen Johannes Fabry und dem Engländer William Anderson erstmals beschrieben. Die Erkrankung betrifft alle Ethnien, und beide Geschlechter können erkranken. Durch ihr seltenes Auftreten ist es schwierig, die Häufigkeit präzise zu bestimmen. In der Literatur werden Prävalenzen von 1 : 476. Wird eine Prävalenz von 1 : 3100 zugrunde gelegt, ergeben sich daraus für Deutschland 26. Offiziell sind in Deutschland etwa 700 Betroffene bekannt, neben einer wesentlich höheren anzunehmenden Dunkelziffer. In bestimmten Subpopulationen, bei denen es einen Zusammenhang mit Symptomen von Morbus Fabry gibt, ist die Inzidenz naturgemäß höher.

Genotypisierung des GLA-Gens in der cDNA von heterozygoten Patienten. A Ein 17-jähriges Mädchen, das eine Transversion von Thymin nach Guanin in Exon 6, Position 884 aufweist. B Eine 46-jährige Frau, in deren GLA-Gen in Exon 1, Position 125, ebenfalls eine Transversion von T nach G vorliegt. Das ATG-Codon, das für Methionin codiert, wird daher zu AGG, was für die Aminosäure Arginin steht, die sich dann nach der Translation in Position 42 der α-Galactosidase A wiederfindet. C Bei dieser 63-jährigen Patientin findet sich in Exon 6, Position 982, eine G-T-Transversion. Durch den Nukleotid-Austausch wird das GGG-Codon zu TGG und aus Glycin wird Tryptophan, das sich dann auf Position 328 der α-Galactosidase A findet.

Die Mutation wird folglich mit p. Sie selbst leidet an Kardiomyopathie und Proteinurie. Jeder von der Erkrankung betroffene Vater vererbt die Erkrankung an alle seine Töchter, während alle seine Söhne gesund bleiben. Bedingt durch den X-chromosomalen Erbgang ist die Krankheit bei Männern und Frauen unterschiedlich stark ausgeprägt. Männliche Patienten werden als hemizygote und weibliche als heterozygote Merkmalsträger bezeichnet. Bei heterozygoten Patientinnen sind in jeder Körperzelle mit DNA ein nicht mutiertes und ein mutiertes X-Chromosom vorhanden. Durch die X-Inaktivierung wird in jeder Zelle eines der beiden X-Chromosomen inaktiviert.