Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 50 bis 65 Millimetern. Sie haben dunkelbraune Vorderflügeloberseiten, auf denen etwa in der Mitte eine breite gezackte rote Parietaria officinalis verläuft. Die Weibchen haben in dieser fast immer einen kleinen weißen Fleck. Die Spitzen der Vorderflügel sind schwarz gefärbt und tragen einen großen weißen Balken und mehrere kleine weiße Flecken.

Balken deutlich kleiner, manchmal nur halb so groß. Kein eindeutiges Merkmal zur Diagnose ist die schmälere rote Binde auf Vorder- und Hinterflügel. Die Unterseite des Vorderflügels entspricht der Oberseite, außer dass der Bereich zwischen Apex und den weißen Flecken hell- und dunkelbraun marmoriert ist, zwei bläuliche Linien oder große blaue Flecken sich zwischen der Zelle und dem subapikalen weißen Flecken befinden. Die Hinterflügelunterseite ist in verschiedenen Brauntönen mit rötlichen, schwarzen und violetten Einsprengungen marmoriert. Ein weißer oder gelblicher Fleck mittig am Vorderrand hebt sich gut vom restlichen dunklen Flügel ab, am Außenrand verläuft eine unscharf begrenzte graue Binde. Vom Admiral sind zahlreiche Aberrationen bekannt.

Die Farbe der roten Binden variiert von gelb über orange bis Karminrot und sie kann auf dem Vorderflüge durch schwarze Schuppen unterbrochen sein. Ebenso ist die Zahl der weißen Flecken nicht konstant. Die stacheligen Raupen werden etwa 40 Millimeter lang. Sie sind in ihrer Färbung je nach Verbreitungsgebiet variabel, grundsätzlich aber gelblich grau oder braun bis schwarz gefärbt und haben an den Seiten eine Fleckreihe aus unterschiedlich großen cremefarbenen Flecken. Diese sind besonders bei dunklen Raupen deutlich. Manchmal fehlen diese Flecken aber völlig. Die Stürzpuppe ist grau-braun oder rot-grau oder wenn die Raupe hell war, grün-grau mit bronzenem Schimmer, und mit einem Netz feiner dunkler Linien überzogen.

Auf der Bauchseite, die golden gesprenkelt ist, verläuft links und rechts eine Reihe kegelförmiger goldener Ausstülpungen. Die weißen Flecken auf dem Vorderflügel sind deutlich kleiner und das orange Band breiter. Er kommt von Nordindien über China bis Japan im Norden und Thailand, Vietnam und den Philippinen im Süden vor. Der Admiral kommt mit der Unterart V. Nordamerika von der arktischen Tundra bis Guatemala und den Großen Antillen vor, die Nominatart V. In Eurasien erreichen die Falter den 60.

Breitengrad und werden dadurch in Sibirien weit entfernt ihrer üblichen gebirgigen Habitate angetroffen. In jedem Gebiet leben speziell an das regionale Klima angepasste Populationen, die innerhalb eines klimatisch ähnlichen Gebiets im Frühjahr nach Norden und im Herbst nach Süden wandern. Die südeuropäischen Populationen fliegen heute nicht mehr nach Mitteleuropa, sondern innerhalb des Mittelmeerraums nach Norden und vor allem in die Gebirge. Aus Nordamerika sind auch große Wanderungen bekannt. Die Tiere erreichen im Sommer Alaska und das nördliche Kanada und streuen bis Island.