Heroin und Opiate Opioide ist der Oberbegriff für Substanzen mit morphinanaloger Wirkung. Opiate sind also seit langem bekannte, natürliche Substanzen, die im Saft der Kapsel der Schlafmohnpflanze vorkommen. Opium wird geraucht, gegessen oder in Alkohol remeron tropfen, getrunken und auch injiziert werden.

Morphium wird intravenös oder unter die Haut injiziert, kann geraucht oder durch die Nase aufgenommen werden. In Tablettenform wird es auch über den Verdauungstrakt aufgenommen. Opioidmoleküle an den spezifischen Opioidrezeptoren anlagern. Es ergeben sich daraus die unterschiedlichen Wirkungen der Opioide, verzögerte Magenentleerung, Hautjucken, Sedierung, Euphorie, Atemdepression, Obstipation, Bradykardie, Übelkeit, Hustendämpfung, Miosis, Analgesie, Blutdruckabfall und Harnverhaltung stellen einige dieser dar. Opioide haben ein sehr hohes Suchtpotential. Auch liegt ein hohes Risiko in den Konsumbedingungen, die durch die Illegalisierung dieser Substanzen verstärkt wird.

Die Wirkung von Morphium ist schwer mit der anderer Opioide zu vergleichen, denn sie ist abhängig vom Gehalt des freien Morphin im Gehirn. Da es im Gegensatz zu Morphin gut lipidlöslich ist, passiert es die Blut-Hirn-Schranke rasch. Deshalb wirkt Heroin sechs bis zehnmal stärker als Morphin. Es wirkt direkte auf die Opiatrezeptoren, ist sehr stark lipidlöslich und passiert die Blut-Hirnschranke darum sogar 16 mal stärker als Morphin.