Trimipramin war früher ein häufig eingesetztes Antidepressivum. Heute wird es in der Schlafmedizin noch gerne verordnet, aber kaum noch als Antidepressivum. In dieser Indikation wird es weiterhin gerne verordnet, da es keine REM-Schlaf-Störungen und keine Abhängigkeit bewirkt und auch bei längerer Gabe seine Wirkung behält. Antidepressiva fast keine Serotonin- zoloft tropfen Noradrenalin Wiederaufnahmehemmung zeigt.

Geschichte Trimipramin ist eines der ganz alten trizyklischen Antidepressiva. Als noch keine wirkstarken SSRI zur Verfügung standen, wurde es auf breiter Basis als Antidepressivum verordnet. Allerdings verursacht es in den höheren Dosierungen, die zur Behandlung einer Depression erforderlich sind, ausgeprägte Nebenwirkungen, insbesondere Mundtrockenheit. Pharmakologie Trimipramin hat eine sehr ausgeprägte anticholinerge und antihistaminerge Wirkkomponente, was die starke sedierende Wirkung erklärt. Trimipramin blockiert den 5-HT2-Rezeptor, was eine schlafinduzierende Wirkung haben soll. Anders als andere trizyklische Antidepressiva verursacht Trimipramin praktisch keine Serotonin- oder Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmung. Der antidepressive Effekt von Trimipramin ist eher gering.

Klinischer Einsatz Trimipramin ist zugelassen zur Behandlung von Depressionen mit den Leitsymptomen Schlafstörungen, Angst und innere Unruhe. Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit und Müdigkeit nicht vertragen. Praktisch spielt Trimipramin daher eher in der Therapie der Schlafstörungen eine relevante Rolle. Der 5-HT2-Rezeptorblockade wird eine schlafanstoßenden Wirkung zugeschrieben, die anticholinerge und antihistaminerge Komponente verursacht eine mehrere Stunden anhaltende Sedierung.

Daher wirkt Trimipramin schon in verträglicheren Dosierungen zwischen 25 und 100 mg gegen Einschlafstörungen und Durchschlafstörungen. Auch bei chronischen Schmerzstörungen wird Trimipramin noch erfolgreich eingesetzt. Nebenwirkungen Trimipramin muss als relativ nebenwirkungsreich eingeordnet werden. Zu erwarten sind die typischen vegetativen Nebenwirkungen der anticholinergen und antihistaminergen trizyklischen Antidepressiva, insbesondere Sedierung, Mundtrockenheit, Hypotonie, Akkomodationsstörungen, Miktionsstörungen, ferner Gewichtszunahme und manchmal Blutbildveränderungen.

Mein persönliches Fazit Als Antidepressivum ist Trimipramin aufgrund seiner kaum vorhandenen Serotonin-Wiederaufnahmehemmung nicht gut geeignet. Es hat seinen Platz in der Behandlung von Schlafstörungen, da es nicht abhängig macht, den REM-Schlaf nicht stört und über lange Zeit eine gute Wirkung behält. Allerdings kann es vor allem bei höheren Dosierungen schnell eine Vielzahl von Nebenwirkungen verursachen, die man im Auge behalten muss. Ich selbst verordne es nur sehr selten.

Dieser Beitrag wurde unter Neurologie, Psychiatrie, Psychopharmakologie veröffentlicht. In der Praxis haben wir es noch vergleichsweise häufig im Einsatz, ebenfalls ausschließlich als Schlafmittel. Von Vorteil ist da auch die Möglichkeit, das Medikament in Tropfenform einzunehmen, was dem Patenten eine individuelle Dosierung ermöglicht. Trimipramin isz so ein Scheißmedikament,wenn man es als solches bezeichnen kann. Für mich ist es pures Gift. Sinn,die Verdauung,die Nerven zum Gehirn abgetrennt und zerstört. Ich würde diesen Chemiepanscher gerne die Fresse zudresschen der diese Gift erfunden hat.

Und diejenigen die es zugelassen haben. Probieren sie es doch mal Hr. Anfangs wirklich stark sedierend und angstlösend, selbst bei geringer Dosis. Wenn es nicht verdünnt genug eingenommen wird, ist ein brennendes Gefühl in Hals und Magen beim Aufwachen fast garantiert. Insgesamt für mich ein eher unangenehmes Mittel. Bessere Erfahrungen habe ich mit dem Neuroleptikum Promethazin gemacht. Wirkung, ohne Hangover, ohne Magenbrennen, ohne Toleranzentwicklung.

Schmerztherapie eingesetzt, zumindest dort, wo ich Patient bin. Man geht bei chronischen Schmerzen von einem Serotonindefizit aus. Trimipramin gilt als das Antidepressivum mit der stärksten sedierenden Wirkung. Dies wird allgemein der Strukturverwandtschaft mit Levomepromazin zugeschrieben.

Traditionell wurde Trimipramin wegen seines Imipramin-Kerns den trizyklischen Antidepressiva zugeordnet. Es ist im Grenzbereich zwischen diesen beiden Substanzklassen zu lokalisieren. Denn bei vernachlässigbarer 5-HT und NA-Wirkungen besteht ein signifikanter DA-Antagonismus. Antidepressiva erforderlichen Dosisbereichen ab 150mg, erheblich prägen. Die antidepressive Wirkung dürfte am ehesten mit der Unterdrückung der Cortisolsekretion zu erklären sein. Ansonsten könnte ich mir vorstellen, dass sich in heutigen Studien ein antidepressiver Effekt, der die Einordnung als Antidepressivum rechtfertigen würde, nicht mehr nachweisen ließe.